Hamburg
Verkehrskontrolle
Bußgeld
Unfallschuld Unfallflucht
 

Schützen Sie sich und Ihren Führerschein vor Entzug ...

Mit der Staatsgewalt in einen Konflikt zu geraten, passiert im Straßenverkehr schnell. Verletzten Sie beispielsweise durch einen Unfall einen anderen Verkehrsteilnehmer, ist die Einschaltung der Polizei unumgänglich und führt zur Einleitung eines Ermittlungsverfahren durch die in Hamburg oder am Tatort zuständige Staatsanwaltschaft. Manche Tatbestände haben auch den Entzug der Fahrerlaubnis noch am Tattag zur Folge, wie z.B. beim Vorwurf der Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht oder einer Verkehrsgefährdung.

Nicht nur derart gravierende Vorwürfe können einen hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand zur Folge haben und sind mit persönlichem Ärger verbunden. Wird Ihnen etwa aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung ein Bußgeldbescheid übersandt und darin ein ein- oder mehrmonatiges Fahrverbot auferlegt, könnte dann, wenn Sie beruflich auf den Erhalt der Fahrerlaubnis angewiesen sind, trotz der vermeindlichen „Lappalie“ Ihre gesamte Existenz gefährdet sein (!)

Sprechen Sie frühzeitig mit uns,
Ihren Anwälten für Verkehrsrecht in Hamburg.

Vereinbaren Sie unmittelbar nach dem Erhalt eines behördlichen Schreibens (Vorladung, Anhörungsbogen, Bußgeldbescheid, Anklageschrift etc.) einen Termin (Rufen Sie an unter 0800 110 112 666 oder nutzen Sie unser Kontaktformular und kommen Sie zum vereinbarten Termin in unsere Kanzlei in Hamburg . In dringenden Ausnahmefällen kommen wir selbstverständlich auch zu Ihnen.

Für die erste Beratung genügt uns zunächst eine Schilderung des Sachverhaltes. Ferner benötigen wir die Ihnen von der Bußgeldstelle, der Polizei oder der Staatsanwaltschaft Hamburg zugestellten Schreiben.

Wir sind Ihr rechtliches "Ventil", auch in schwierigen Situationen ...

Erste Schritte ...

In Verkehrsunfallangelegenheiten ist es wichtig durch einen Anwalt schnell mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung Kontakt aufzunehmen, um sich umfassend sämtliche Ansprüche bei Sach.-und Personenschäden zu sichern.

Häufig versuchen Versicherer gegenüber dem nicht anwaltlich vertretenen Geschädigten die Regulierung von Ansprüchen hinauszuziehen. Darüber hinaus gilt, dass Versicherer ungefragt nicht sämtliche dem Geschädigten zustehenden Ansprüche regulieren.

Bei Angelegenheiten, die Ordnungswidrigkeits- bzw. Verkehrsstraftaten betreffen, ist es sinnvoll, im Frühstadium einen Anwalt einzuschalten, um zeitnah alle Aussagen gegenüber den Behörden abzustimmen.

Es empfiehlt sich nicht, im Falle der schriftlichen oder persönlichen Vernehmung Angaben zu machen, ohne einen Anwalt hinzuzuziehen, der sich zuvor einen Überblick über den Ermittlungsstand durch Einsicht in die amtlichen Akten verschafft hat. Hiervon ausgenommen sind Angaben zu Iher Person sowie zur Fahrerlaubnis, soweit gesetzlich vorgeschrieben.

Sie sollten grundsätzlich nie ohne Anwalt irgendeinen Fragebogen auszufüllen oder mündliche Aussagen zum Vorfall (Unfallhergang etc.) machen. Halten Sie sich am besten auch mit Anschuldigungen gegenüber anderen Parteien zurück, damit hier nicht unnötig "Feindschaft" erzeugt wird. Schonen Sie Ihre Nerven und lassen Sie sich nicht emotional verleiten, in dessen Folge Sie womöglich unbedachte Angaben machen.

Vereinbaren Sie sofort einen Termin:

Rufen Sie an unter 0800 110 112 666 oder kommen Sie direkt in unsere Kanzlei in Hamburg . In dringenden Ausnahmefällen kommen wir auch zu Ihnen.

Warum sollten Sie zu uns kommen?

Wir bieten Ihnen in Hamburg und Umgebung eine einfache, schnelle und direkte Kontaktaufnahme und kurzfristige Erreichbarkeit.

Als erfahrener Rechtsanwalt für Verkehrsrecht vertrete ich, Dr. Granzin, Sie gerne auch überregional, also nicht nur. Auf Grund unserer Spezialisierung haben wir vielfältige Erfahrung im Bereich des Verkehrsrecht gesammelt und diese auch reglemäßig nachgewiesen, so daß wir Ihnen auch in komplizierten Fällen kompetente Ansprechpartner sind.

Die Zufriedenheit unserer Mandanten beruht neben unserer fachlichen Kompetenz ganz wesentlich auf einer persönlichen, individuellen Betreuung. Wir bieten Ihnen keine vorgefertigten Lösungen, sondern vielfältig durchdachte und individuelle Konzepte für Ihr konkretes Problem.

An das Verkehrsrecht und Verkehrsstrafrecht angrenzende Rechtsgebiete decken wir entweder selbst oder in enger Zusammenarbeit mit hierauf spezialisierten Kanzleien ab.

Schwerpunkte unserer Rechtsberatung

Wir konzentrieren uns auf die Vertretung von Mandanten im Verkehrsrecht und Verkehrsstrafrecht. Die für diese Tätigkeitsschwerpunkte erforderliche Kompetenz und Qualifikation wird durch die seit mehr als 10 Jahren konsequente Spezialisierung und intensive regelmäßige Fortbildung gewährleistet.

Wir ermittlen - falls nicht bekannt oder flüchtig - den Unfallverursacher und führen die gesamte außergerichtliche Korrespondenz mit Ihrem Unfallgegner und dessen Versicherung. Wir prüfen die Abrechnung der Versicherungen auf Fehler und unzulässige Abzüge und machen Ihren Schaden in voller erstattungsfähiger Höhe geltend. Dabei erörtern wir mit Ihnen vorab, welche Schäden Ihnen tatsächlich entstanden sind: nicht selten übersieht man als Geschädigter Ansprüche, die einem zustehen (z.B. Nutzungsausfall, Schmerzensgeld, Verdientausfall, Frustrationsschaden). Soweit möglich rechnen wir direkt mit der Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegners und mit Ihrer Rechtsschutzversicherung ab.

Bei Problemen mit der Polizei und den Bußgeldbehörden übernehmen wir Ihre Verteidigung, nehmen Akteneinsicht und prüfen die Ermittlungsmethoden und -ergebnisse der Behörden.

Kosten der Beratung

Nun, für Sie kann es nicht absehbare Kosten geben, wenn Sie keinen Anwalt aufsuchen, vor allem wenn Sie es nicht zeitnah nach dem Vorfall tun.

Wir möchten Ihnen diese Sorge nehmen. Wenn Sie ein hohes Bußgeld erhalten haben, Ihnen ein Verkehrsstrafverfahren droht oder Sie andere Probleme im Verkehrsrecht haben, so können Sie einen Besprechungstemin vereinbaren; hierbei beraten wir Sie in unserer Kanzlei oder kommen in Ausnahmefällen auch zu Ihnen, z.B. an den Unfallort oder ins Krankenhaus, falls Sie aufgrund von Unfallfolgen nicht mobil sind. Selbstverständlich klären wir Sie sodann auch über die Kosten auf, die bei einer evtl. nachfolgenden Tätigkeit entstehen.

Die Anwaltskosten trägt bei der außergerichtlichen Schadenregulierung grundsätzlich die gegnerische Versicherung, sofern der Unfallgegner den Verkehrsunfall verschuldet hat. Für die gerichtliche Geltendmachung übernimmt grundsätzlich Ihre Rechtsschutzversicherung die anfallenden Kosten.

Soweit es um Schadenersatz und Schmerzensgeld geht, gilt folgendes:
In Verkehrsunfallsachen müssen der Unfallgegner und dessen Haftpflichtversicherung die Kosten Ihres Anwalts in dem Maße übernehmen, wie sie auch zum Ausgleich der Ihnen entstandenen Schäden verpflichtet sind.

Zwei Möglichkeiten bestehen:

1. Wenn der Gegner den Unfall allein verschuldet hat, tragen er und seine Haftpflichtversicherung auch allein Ihre Rechtsanwaltskosten.

2. Trifft Sie eine Teilschuld oder sogar Alleinschuld an dem Unfall, sollten Sie zunächst mit uns das bestehende Kostenrisiko besprechen. Wenn Sie über eine (Verkehrs-) Rechtsschutzversicherung verfügen, trägt diese unabhängig davon, wer den Unfall verschuldet hat, sämtliche Kosten.

Vorsatz bei Fahrtantritt unter Drogen-Einfluß muß vom Richter festgestellt werden

Das Oberlandesgericht Braunschweig hat in einer Entscheidung vom 27.01.2011 festgestellt, daß der mit einer entsprechenden Fallkonstellation betraute Richter dann, wenn der zugrunde liegende bzw. vorgeworfene Betäubungsmittelkonsum (im vorliegenden Fall Cannabis) länger zurückliegt (hier 27 Stunden) konkrete Ausführungen dazu machen muß, aufgrund welcher Umstände sich der Betroffene hätte bewußt machen können, daß der Cannabis-Konsum noch Auswirkungen haben würde. Die entsprechende Vorstellung des Beschuldigten ist unter Würdigung der zur Verfügung stehenden Beweismittel vom Tatrichter sodann festzustellen.
So könne beispielsweise unter Hinzuziehung eines Sachverständigen etwa geprüft werden ob der gemessene Werte des Betroffenen entweder näher zur Fahrt als von ihm behauptet oder aber eine größere Menge als von ihm behauptet Haschisch oder andere Cannabis-Produkte genossen haben muß. Hierbei ließe sich ggf. mit Hilfe eines Sachverständigen auch feststellen, ob der Betroffene in Ansehung einer erheblichen Überschreitung des Grenzwertes von 1,0 ng/ml THZ die Meßwerte die Wirkung des Rauschgifts bei Fahrtantritt gespürt haben muß.
Da der Richter in dem vorliegenden Fall derartige Ausführungen nicht machte und insoweit nicht darlegte, wie er zu seinen Feststellungen gekommen war, hob das Oberlandesgericht die Entscheidung des Amtsgerichtes auf und verwies die Angelegenheit zur erneuten Verhandlung an das Amtsgericht zurück.

In der zugrunde liegenden Entscheidung war der Beschuldigte wegen fahrlässigen Führens eines Kfz unter Einfluß von Alkohol und Betäubungsmittel zu einer Geldbuße von € 375,00 und einem Fahrverbot von 1 Monat verurteilt worden.

Den betroffenen Fahrzeugführern kann in vergleichbaren Konstellationen nur angeraten werden, sich schnellstmöglich nach Eingang eines entsprechenden polizeilichen Anhörungsbogens, einer Vorladung zur Polizei oder eines Bußgeldbescheides von der Bußgeldstelle (egal ob in Hamburg, Lüneburg, Lübeck, Elmshorn, Neumünster, Schwerin  oder anderenorts) an einen auf das Strafrecht oder Verkehrsrecht spezialisieren Rechtsanwalt, sinnvollerweise einen Fachanwalt für Strafrecht zu wenden und frühzeitig seine Verteidigung vorbereiten zu lassen. In jedem Falle muß davon abgeraten werden, ohne anwaltliche Beratung selber Angaben gegenüber der Polizei, der Bußgeldstelle oder dem Gericht zu machen. Derartige, ggf. auch im besten Glauben abgegebene Erklärungen führen im Ergebnis meistens nur dazu, daß sie letztendlich gegen den Betroffenen verwendet werden. Der Betroffene macht es insoweit in den seltensten Fällen besser, meist indes deutlich schlechter.

Für den Konsumenten von Cannabis-Produkten muß ohnedies gesagt werden, daß nicht nur die Gefahr besteht, daß die Fahrerlaubnis für 1 Monat bei einer vergleichsweisen geringen Geldbuße entzogen wird. Darüber hinaus kann - unabhängig von der gerichtlichen Entscheidung - die Verwaltungsbehörde (Führerscheinstelle) im Hinblick auf einen Fahrtantritt unter Cannabis-Einfluß die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung oder aber eines  „Drogen-screenings“ anordnen, wenn sie davon ausgeht, daß aufgrund einer entsprechenden Verurteilung nicht mehr gewährleistet ist, daß es sich bei dem Betroffenen um einen verantwortungsvollen Fahrzeugführer handelt.

Die durch die Verwaltungsbehörde insoweit angeordnete Maßnahme wäre insoweit noch viel einschneidender als die eigentliche gerichtliche Entscheidung. Kommt der Betroffene der Anordnung auf Einholung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (volkstümlich „Idiotentest“ genannt) nicht nach, ist die übliche Handlungsweise der Führerscheinstelle die, daß die Fahrerlaubnis des Fahrzeugführers schlichtweg entzogen wird. Auch diesbezüglich kann nur angeraten werden, bei jedem Vorwurf des Fahrens unter Einfluß von Alkohol oder und/oder Betäubungsmitteln unverzüglich den Rat eines auf das Verkehrsrecht und/oder Strafrecht spezialisierten Rechtsanwaltes, am besten eines Fachanwalts für Strafrecht zu suchen.

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